Die Kirche Wredenhagen wurde 1802 neu eingeweiht, nachdem sie aufgrund der Bemühungen des Pastors und des Amtsvorstehers und mit herzoglicher Unterstützung neu aufgebaut worden war. Die Inneneinrichtung ist original erhalten. Neben dem Kanzelaltar und der Lütkemüllerorgel von 1860 dokumentiert besonders die Beschriftung der Bänke die Geschichte des herzoglichen Gutsdorfes. Der Verwalter des herzoglichen Forstamtes, das bis 2003 in Wredenhagen bestand, hat in der Kirche sein eigenes Gestühl.
Der Schlüssel ist im Pfarrhaus zu erhalten, Führungen auf Anfrage. Gottesdienst sonntags alle 14 Tage um 10.30 Uhr.
Die Zepkower Kirche wurde als rechteckiger Ziegelbau auf einer Feldsteingrundlage aus dem 13. Jahrhundert errichtet. Im Westen ein turmartiger, mit Holz verkleideter Glockenstuhl. Die Einrichtung im neugotischen Stil mit Kanzelaltar orientiert sich an der Marienkirche Röbel. Die Zepkower Kirche wurde früher besonders in der Fastenzeit zu Gottesdiensten genutzt. Darauf weisen Bilder und Skulpturen hin. Der Schlüssel ist bei Familie Bilitewski gleich nebenan erhältlich.
Im Rundlingsdorf Grabow bildet die 1899 von Hofbaurat von Möckel errichtete neugotische Kirche das Zentrum. Die Grabower Bauern kauften sich Mitte des 18. Jahrhunderts von den Frondiensten beim Gutsherrn von Seitz frei. Seitdem ist die Kirche Eigentum der Dorfeinwohner. Die bunten Glasfenster im Altarraum - wie die gesamte Inneneinrichtung - sind original erhalten. Ein trauriges Kapitel in der Dorfgeschichte ist der Todesmarsch der KZ-Häftlinge aus Sachsenhausen und Ravensbrück vom April 1945. Mehr als hundert von ihnen fanden auf dem Friedhof ihre letzte Ruhe.
Gottesdienste sind 14-tägig sonntags um 9.00 Uhr.
Den Schlüssel der Kirche erhalten Besucher bei Familie Ungnade, Grabow, Dorfstr. 8.
<h2>Ev.-Luth. Kirchgemeinde Kieve mit Melz und Kambs</h2>
Das Dorf Kieve ist seit alters her Kirch- und Pfarrdorf gewesen. Die erste Kirche wurde von Zisterziensern errichtet und im 30-jährigen Krieg vollkommen zerstört. Ende des 17. Jahrhunderts baute der Pastor die Kirche auf den Grundmauern wieder auf. Ein Schneidermeister stiftete den Altaraufsatz und hat sich darauf verewigen lassen. Die Reihe der Pastoren von Kieve ist seit der Reformation lückenlos im Kirchenraum nachzulesen. Gottesdienst ist sonntags 14-tägig um 9.00 Uhr.
Nördlich von Wredenhagen liegt das Dorf Kambs mit Gutshaus, Pfarrhaus und Kirche. Das Äußere der Kirche weist auf das 13. Jahrhundert. Sie ist als Wehrkirche konzipiert. Der untere Turmraum dient zur Vergrößerung des Inneren der Kirche und öffnet sich zu dieser hin mit einem breiten und hohen Spitzbogen. Der Beichtstuhl, die Kanzel und der Altar mit Kreuzigungsdarstellung und acht Heiligenfiguren stammen aus der 1960 eingestürzten Kirche im nahegelegenen Dorf Karchow. Gottesdienste sind 14-tägig sonntags um 10.30 Uhr. Den Schlüssel zur Kirche erhält man bei Küster Müller, Kambs, Dorfstr. 3.
Die Kirche im Dorf Melz wurde 1816 von dem damaligen Gutsbesitzer und Patron Friedrich August von Ferber - damals 83 Jahre alt - neu aufgebaut. Er hat sich und seiner Familie damit ein Denkmal gesetzt. An der Empore zur Rechten des Altars befinden sich mehrere gemalte Wappen der Familie von Ferber aus den Jahren 1750 - 1881. Der Altaraufsatz im hochgotischen Stil stellt Szenen der Mariengeschichte dar. Der gesamte Innenraum der Kirche ist mit Sinnsprüchen aus der Bibel ausgemalt. Da die Kirche stark renovierungsbedürftig ist, dient der kleine Anbau, vormals die Ferbersche Familiengruft, als Gottesdienstraum. Gottesdienste in Melz ist einmal im Monat. Der Schlüssel der Kirche liegt bei Familie Muth, Dorfstr. 54.
Anschrift:
Ev.-Luth. Pfarramt Kieve + Wredenhagen
Dorfstr. 37 17209 Wredenhagen
Tel.: 039925/2540 Fax 2541
E-Mail: alt: kirche.wredenhagen
t-online.de
E-Mail neu: wredenhagen
kirchenkreis-guestrow.de





