Die Stadtkirche St. Maria und Johannis Malchin ist ein Backsteinbau, errichtet 1397 nach dem Brand des romanischen Vorgängerbaus, der ab 1247 existierte. Danach wurde sie als spätgotische dreischiffige Basilika unter Einbeziehung romanischer Reste wieder aufgebaut. Die Wiederweihe war 1440. Vom Turm, der mit seiner Barockhaube 65 m hoch ist, hat man von der Aussichtsplattform eine herrliche Sicht auf die Mecklenburger Schweiz und bis zum Kummerower See.
Zur Innenausstattung gehört ein wertvoller gotischer Marienaltar aus der Zeit vor 1440 (Lübecker Meister). Dieser ehemalige Hauptaltar der Kirche befindet sich nun in der Marienkapelle.
Die Renaissancekanzel wurde 1571 errichtet.
Von Interesse ist ein seltener interessanter Taufstein mit gusseisernem Fuß und Granitschale aus der Zeit um 1820. Aus dieser Zeit stammt auch der jetzige Hauptaltar.
Zwei restaurierte romantische Orgeln gehören ebenfalls zur Ausstattung:
eine Orgel von Friedrich Friese (um 1880) mit barockem Prospekt von 1780
und in der Marienkapelle die Orgel von Friedrich Hermann Lütkemüller (um 1850).
Zur Kirchgemeinde gehört auch Gorschendorf nahe des Kummerower Sees. Die Dorfkirche Gorschendorf ist ein kreuzförmiger gotischer Backsteinbau mit Dachreiter (Ende 19. Jh.).
Besichtigungen sind möglich nach Anmeldung im Pfarramt in Malchin.
Öffnungszeiten der Stadtkirche St. Maria. und St. Johannis:
von Mai bis September Dienstag - Samstag 11.00 - 17.00 Uhr
sowie sonntags nach dem Gottesdienst ab ca. 10.30 Uhr.
Anmeldungen von Führungen über das Pfarramt.
Anschrift:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Johannis Malchin
Schweriner Str.5, 17139 Malchin
Tel. 03994 / 29 94 65
Fax: 03994 / 29 94 66
E-Mail: malchin
kirchenkreis-guestrow.de


