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![]() Darguner Pfarrkirche |
![]() Darguner Pfarrkirche (Altar) |
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![]() Darguner Klosterkirche (Innenansicht) |
![]() Darguner Klosterkirche (Detail) |
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![]() Groß Methling |
![]() Groß Methling (Innenansicht) |
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Propstei Gnoien
<h2>Die Pfarrkirche</h2>
Die auf einem Hügel malerisch gelegene Pfarrkirche der Stadt Dargun, die bis zur Gründung der Stadt 1854 Kirche zu Röcknitz hieß, ist ein Feldsteinbau aus der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik (Ersterwähnung 1178).
Ältester Bauteil ist der frühgotische Feldsteinchor mit schönen Giebeln, dem im 15. Jahrhundert das Kirchenschiff hinzugefügt wurde. 1753 erhielten Kirche und Turm ihr heutiges Aussehen.
Der Altar ist ein spätgotisches Triptychon mit beachtlicher Schnitzerei um 1500. Die Orgel ist ein wertvolles Werk des Orgelbauers Lütkemüller aus dem Jahre 1860. Kirche und Turm wurden in den Jahren 2002 bis 2004 renoviert.
Aus der Ruine der Klosterkirche zu Dargun sind eine Reihe von Grabplatten, Terrakottareliefs und Glasmalereien zu sehen.
Gottesdienst ist an jedem Sonntag um 10.00 Uhr.
Besichtigungen bitte in der Pfarre verabreden.
<h2>Die Klosterkirche St. Marien</h2>
Dänische Zisterziensermönche aus Esrom auf Seeland gründeten 1172 in Dargun ein Kloster. 1198 verließ der Konvent den Ort und siedelte nach Eldena über. 1209 wurde das Kloster mit Mönchen aus Doberan neu besetzt. Um 1270 war der Klosterbau vollendet. Von 1464 bis 1479 werden Chor und Querhaus der Klosterkirche neu aufgebaut.
1552 erfolgte die Aufhebung des Klosters. Die Fürsten aus den Hause Mecklenburg-Güstrow bauten um 1600 das Kloster zu einem Schloss um.
Die Klosterkirche war nun Schlosskirche und blieb dies bis zu ihrer Zerstörung durch Brandstiftung 1945.
Seit 1991 wird die gesamte Anlage durch den Einsatz der Stadt Dargun und beherzter Bürger gesichert und schrittweise wieder aufgebaut. Das Langhaus der Klosterkirche erhielt 2002 / 2003 ein neues Dach. 2004 kamen Fenster, Türen und eine Glaswand hinzu, sodass ein Raum für kulturelle Zwecke und Gottesdienste entstanden ist.
Gottesdienste finden zu besonderen Anlässen statt, u.a. Ostern, Lichterfest, Tag des offenen Denkmals, 1. Advent.
Auskunft über: Stadtinformation Dargun (im Westflügel der Anlage)
Tel.: 039959 / 22 381
<h2>Kirche Groß Methling</h2>
Am 20. Juni 1269 werden der Ort, die Kirche und ein Pastor erstmalig erwähnt. Der wendische Name "Methling" bedeutet soviel wie der Ort, wo der Beifuß wächst. Die deutsche Besiedlung der Gegend erfolgte im 12. und 13. Jahrhundert. Die heutige Kirche ist ein neugotischer Bau aus dem Jahre 1891. Der Vorgängerbau stammte aus den Jahren 1250 und 1368 (Patronat der Familie von Moltke).
In der alten Kirche gab es eine Reihe von Kunstschätzen, die sich heute im Museum zu Schwerin befinden. Altar, Kanzel und Taufständer sind aus der Erbauerzeit der neuen Kirche. Die Orgel wurde aus der alten Kirche übernommen und ist ein Werk des Orgelbauers Lütkemüller von 1859.
Eine umfassende Innenrenovierung fand im Jahre 2002 statt.
Die wertvollen Kronleuchter wurden von Gemeindegliedern in den Jahren 2002 bis 2004 gestiftet und stammen aus einer Wiener Werkstatt.
Gottesdienste finden 14-tägig statt, immer um 14.00 Uhr.
Besichtigungen bitte in der Pfarre Dargun verabreden.
Anschrift:
Ev.-Luth. Pfarre Dargun / Groß Methling
Burgstr. 9
17159 Dargun
Tel./Fax: 039959 / 20 416
E-Mail: dargun
kirchenkreis-guestrow.de





