Basse war einst Mittelpunktdorf für 12 Ortschaften. Die Kirche wird 1364 erstmals urkundlich erwähnt, ist aber mit ihren ältesten Bauteilen in das 13. Jahrhundert zu datieren - ähnlich den Feldsteinkirchen in der Nachbarschaft.
Chor und Sakristei sind aus Granitsteinen errichtet, der höhere Hauptraum ist als basilikaler Bau angelegt, aber nie vollendet.
Achteckiges Dominikalgewölbe prägt den Chorraum. Das Langhaus, das sich über zwei Joche erstreckt, wird nach oben mit einer Bretterdecke in Höhe der unteren Traufe abgeschlossen.
Älteste Ausstattungsteile sind Reste von Glasfenstern und der Unterbau der Tauffünte. Aus der Reformationszeit sind Gestühlsteile erhalten. Sehenswert ist ein Bassewitzsches Epitaph aus der Werkstatt des Claus von Midow.
Altar, Kanzel, Grafenempore sind aus dem 18. Jahrhundert, die Orgel ist ein Werk der Firma Remler, Berlin, von 1868. Die Kirche ist reich an Grabplatten, deren älteste von 1391 stammt.
Gottesdienst ist an allen Feiertagen, sonst 14-tägig (9.00 bzw. 10.30 Uhr). Die Kirche ist von April bis September tagsüber geöffnet.
Erstmalig wird Walkendorf 1216 urkundlich erwähnt, 1271 wird es vom Kloster Dargun erworben.
Die Kirche ist ein Bauwerk mit Kreuzgewölbe, das auf einem doppelt-quadratischen Grundriss errichtet wurde.
Die Wandmalereien, 1695 übermalt, wurden 1962 wieder freigelegt. Sie erzählen die Geschichte Gottes mit seinem Volk und verkündigen Christus als den Gekreuzigten und Auferstandenen, um den sich die Gemeinde schart, vertreten durch Apostel und Heilige.
Über 40 als Halbrelief gestaltete Figuren weist der gotische Schnitzaltar auf, dessen Mitte eine vielfigurige Kreuzigungsgruppe beherrscht. Die bemalten Flügelaußenseiten aus dem 18. Jahrhundert zeigen Szenen der Passionsgeschichte.
Kanzel und Westempore sind ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Der freistehende Glockenstuhl auf dem von einer Feldsteinmauer umgebenen Friedhof trägt neben einer älteren eine neue, im Jahre 2000 geweihte Glocke.
Gottesdienst ist an allen Festtagen, sonst 14-tägig (9.00 bzw. 10.30 Uhr). In der Sommerzeit kann die Kirche besucht werden (Tel.: 039972 / 50 055).
In Walkendorf gibt es seit 1999 eine Ev. Grundschule.
<h2>Ev.-Luth. Kirchgemeinde Behren-Lübchin</h2>
Durch ein barockes Portal betritt man den Behren-Lübchiner Friedhof. Die Dorfkirche (vermutetes Baujahr: 1215) ist ein spätromanisch geprägter Granitquerbau, dessen Chor mit halbrunder, außen dreiseitiger Apsis versehen ist.
Wertvolle Reste der ursprünglichen Außenbemalung aus dem 13. Jahrhundert sind noch erhalten. Westlich vorgesetzt, etwas breiter als die Kirche, ist der quadratische Turm. Sein achteckiges Obergeschoss ist mit geschweifter Haube und Laterne gekrönt. Als Wetterfahne dient seit dem 18. Jahrhundert ein Bär (Wappen der Familie von Behr). Die ältere der beiden Glocken stammt aus dem Jahr 1435.
Der Kirchenraum ist mit einer Holzdecke versehen, den Chorraum deckt ein Kreuzgratgewölbe. 1712 entstand der Altaraufsatz, der eine geschnitzte Kreuzigungsdarstellung vor gemalter Landschaft zeigt. Die Westempore trägt die Orgel, 1863 in der Werkstatt Lütkemüllers gebaut. Drei Grabplatten aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind erhalten.
2004 konnten der Dachstuhl über dem Kirchenraum saniert und das Dach neu gedeckt werden.
Gottesdienst ist an allen Feiertagen, sonst 14-tägig um 10.00 Uhr. In den Sommermonaten kann die Kirche besucht werden (Tel.: 039971 / 13 352 oder 13 525).
Die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Behren-Lübchin wird z.Zt. von Basse aus verwaltet.
Anschrift:
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Basse
Haus Nr. 5, 17179 Basse
Tel./Fax: 039972 / 51 253
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